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अक्तूबर 04

Robert Kuczera - Senior Animator

Robert Kuczera, 3D Character Animator aus Deutschland. Hier beschreibt er seinen Werdegang vom anfänglich selbst erarbeiteten Wissen in der 3D Animation, über sein Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg bis hin zu Harry Potter 3.


CGheute: Hallo Robert,  wie kam es dazu, das Du angefangen hast im Bereich der 3 D Visualisierung zu arbeiten?

ROBERT: Ich erinnere mich an einige 3D Kurzfilme von Pixar, die mich eine lange Zeit faszinierten.
Mir gefiel die Idee eigene Welten erschaffen zu können . Alles ist möglich, die einzige Limitierung ist die eigene Vorstellungskraft. Je nachdem wie viel Zeit man zur Verfügung hat, kann man alles alleine machen. Zu dieser Zeit war 3D für mich in unendlicher Ferne, besonders weil ich keine Erfahrung mit Computern hatte.

Ein glücklicher Zufall wollte es, das ein  Freund von mir begann in einer 3D Produktionsfirma zu arbeiten. In meiner Heimatstadt Köln! Während eines Praktikums bei der Firma Tevox Gmbh machte ich meine ersten Erfahrungen im 3D Bereich und startete meine Karriere in der 3D Visualisierung…..

CGheute: Wolltest Du schon immer künstlerisch tätig sein?

ROBERT: Als ich sehr jung war, wollte ich Priester werden. Keine Ahnung warum, wenn ich jetzt darüber nachdenke hört es sich gar nicht nach mir an. Aber so wars. Danach gab es eine lange Phase in der ich mich nicht sonderlich für meine berufliche Zukunft interessierte.

Nach dem Zivildienst begann ich mich dann für meinen beruflichen Werdegang zu interessieren. Ich war schon immer an Kunst interessiert, besonders am Malen mit Öl auf Leinwand. Ich malte schon lange, als Hobby sozusagen. Aber es war nicht genau das was ich wollte. Außerdem ist der Lebensunterhalt eine Künstlers nicht immer gesichert, und es musste etwas geben was eine beständigere Zukunft versprach – das war 3D.

CGheute: Mit welcher Software hast Du angefangen zu arbeiten?

ROBERT: Angefangen habe ich mit Alias|Wavefront Power Animator 5, der Vorgänger Software von Maya.
Damals war es eine sehr gute Software zum Modellieren, aber die Animations- Eigenschafften waren nicht so gut.
Das änderte sich grundlegend als Maya 1 auf den Markt kam.

CGheute: Ist es deiner Meinung nach nötig eine „Schule“ im Bereich 3D zu besuchen. So wie Du selber die Filmhochschule Badenwürttemberg, oder kann man auch als Autodidakt im Bereich 3D Karriere machen?

ROBERT: Das ist eine gute Frage. Meiner Meinung nach kann man 3D auch lernen und sich fortbilden ohne eine 3D-, Multimedia-, oder Filmschuhle zu besuchen. Aber es hilft dennoch ungemein im spaeteren Verlauf des Lebens. Denn je mehr Background und wissen man hat, und damit meine ich nicht wie man Maya bedient, sondern es geht dabei mehr darum wie man Filme macht. Jeder kann lernen ein Licht in Maya zu platzieren und ein Bild raus zu rendern. Aber um es gut aussehen zu lassen gehört ein wenig mehr dazu. Um es gut aussehen zu lassen braucht man eine Menge Erfahrung und Wissen.

Während des Studiums lernt man vor allen Dingen eigenverantwortlich und selbständig in einer bestimmten Timeline zu arbeiten. Während der Arbeit an meinem Kurzfilm „Dragon-Slayer“ durchlief ich alle Produktionsprozesse eines Kurzfilms. Dieser ist dem eines Kinofilms sehr ähnlich.

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