Sebastian Onufszak, born 1978 Wroclaw, is a visual artist from Deuschland the pressure on, Interactive Media and has specialized motion graphics.
Since 2002 He works for international clients such as Audi, Mercedes, MTV, L'Oreal and SonyEricsson. He is known for his experimental “Live Visuals” for Finkstoerung, Mouse on Mars and Michael Fakesch. He is the founder of the Artists Association Propaganda Bureau.
Nachdem er zwei Jahre als Creative Director für Parasol Island gearbeitet hat, arbeitet er nun als freischaffender Designer und Director.
Mann sagt die Arbeiten eines Künstlers sind ein Fenster in seine Seele. Kannst Du uns sagen wer Sebastian Onufszak ist und was dein autobiographischstes Werk ist?
Wer ich eigentlich bin – schwer zu sagen. Wer weiss schon, wer er ist. Man sieht erst am Ende seines Lebens, wer man war. Jede meiner Arbeiten zeigt eine kleine Fassette meiner Persönlichkeit. Wenn ich mir meine freien Werke anschaue, steckt vieles aus meinem Leben drinnen: Experience, Ereignisse, Gedanken. Sie reflektieren einen Abschnitt in meinem Leben. Oft sind diese inspiriert von der Umgebung oder der Situation, in der ich mich befinde und deswegen sind viele der Stile sehr unterschiedlich. Ich mache einfach das, was mir in dem Moment gefällt, egal ob es dabei um die technische Umsetzung das Motiv oder die Aussage geht. Ich glaube sogar, dass meine Arbeiten mehr über mich erzählen, als irgendeine Person, die mir nahe steht, sagen könnte. Aber es gibt keine Kunstwerk, das direkt eine autobiografische Aussage über mich trifft. Deswegen sagen alle etwas über mich aus oder keins.
Wenn Du ein Projekt beginnst, hast Du schon von Anfang an eine konkrete Idee oder kommt dir die Inspiration während des arbeitens?
Das ist unterschiedlich. Kommerzielle Arbeiten orientieren sich natürlich an den Wünschen des Kunden. Es ist auch wichtig, sich im Vorfeld mit der Thematik und Bedürfnissen auseinander zu setzen. Besonders, wenn es darum geht, ein Konzept oder eine Idee für einen Werbespot oder eine Kampagne zu entwickeln. Bei meinen persönlichen Arbeiten ist das meistens anders. Einerseits experimentiere ich am Computer mit Formen, Farben, Linien und Flächen und entwickele aus diesen die Idee. Es ist mein kleines Labor, indem ich einfach ohne jegliche Vorgabe gestalten kann und mir so meine Freiheit schaffe, ohne ein bestimmtes Ziel künstlerisch tätig zu sein. Es ist so, als wenn du dich auf eine Reise begibst, dich auf dein Fahrrad setzt und einfach los fährst. Dabei lässt du dich von deiner Umgebung beeinflussen und entscheidest dann ob du bei einer Kreuzung abbiegst oder einfach weiter geradeaus fährst. Und so kann die Reise jedes mal in eine andere Richtung gehen, weil du immer dein Umfeld anders wahrnimmst. Die Inspiration ergibt sich aus dem Weg. Anderseits fange ich manchmal mit einer festen Idee an. Einfaches Beispiel: Momentan arbeite ich an einer Serie von handgemachten Illustrationen. Als Thema habe ich für mich nur vorgegeben, dass Menschen vorkommen und mehr nicht. Ich verwende dabei keine Vorlage, sondern suche mir während des Prozesses Schlüsselwörter, die ich visuell integriere.
Wenn Du für einen Kunden arbeitest, was ist dabei für dich am schwierigsten?
Die schwierigste Hürde ist es manche Kunden zu überzeugen. Viele Konzepte scheitern am fehlenden Mut beim Kunden. Oft werden dadurch großartige Ideen schon im Keim erstickt. Dabei ist gerade ausgefallene Werbung meistens die, die am meisten Aufmerksamkeit erzeugt und damit erfolgreich ist. Am liebsten sind mir auch die Kunden, die ihre künstlerische Ader entdeckt haben und ein Projekt mit ihrem gestalterischen Fachwissen bereichern wollen. Das ist so, als wenn ich einem Fugu-Koch erklären wollte, wie er einen Kugelfisch zubereiten sollte.





















