Willkommen bei

Random Post Refresh
Mitglieder-Login
Noch kein Mitglied?

Zur Registrierung

Passwort vergessen!
Translation
Mrz 28

« 1 2 3 »


7) Katrin, du warst als Pipeline Developer an Harry Potter 7 („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes) beteiligt?

VFX Projekte haben einen deutlich kürzere Produktionszeitraum als Animationsfilme, entsprechend ehrgeizig war der Zeitplan für die Toolentwicklung für “Harry Potter 7“. Da Effekte mit Maya und Houdini erstellt wurden war meine erste Aufgabe die Anbindung von Rising Sun Pictures eigenem Geometrie-Dateiformat und Assetsystem an Houdini. Dies war mein erstes größeres Houdini-Developmentprojekt und ich war begeistert wie vergleichsweise einfach dies mit Houdini ist, da alles so klar und verständlich strukturiert ist.

Der OpenGl-Viewer für das erwähnte Geometrie-Dateiformat in Maya benötigte außerdem eine Geschwindigkeits-Optimierung und einige neue Features wie Interframe-Interpolation um dem Lighting Department die Arbeit zu erleichtern.

Bevor die Produktion richtig startet hatten wir dann das riesige “Zauberministerium”-Set in Houdini importiert und konnten größere Gruppen von “Dementoren“ in annehmbarem Tempo durch den Maya-Viewport fliegen lassen.


Gegen Ende der Produktion habe ich dann noch Änderungen an den Renderman-Bibliotheken gemacht und den departmentübergreifende Support für eine Sequenz übernommen.

Insgesamt also ein spannendes Projekt mit jeder Menge interessanter und herausfordernder Aufgaben.


8 ) Herbert, welchen Rat kannst du Lesern geben, die Lighting Artist werden möchten?

Bei der Arbeit in allen CG-Bereichen sollte man sich nicht nur auf die Beherrschung der Software konzentrieren, sondern die Konzepte dahinter verstehen. Denn die Software an sich ändert sich rasch und nicht überall wird die gleiche Software verwendet. Es verhält sich ähnlich wie mit der Fotografie, zwar hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte viel im Bezug auf die Technik verändert, aber das Grundprinzip und die allgemein anwendbaren Regeln bezüglich Bildkomposition, Farbenlehren etc. sind gleich geblieben. Die Kamera ist nur Mittel zum Zweck.

Auch ohne Computer kann man eigentlich überall an seinen „Lighting skills“ arbeiten. Bestes Hilfsmittel ist für mich eine Kamera, um entsprechende Kenntnisse im Bereich der Farblehre, Bildkomposition und der Formgebung zu vertiefen.

9)  Katrin, welche Trends und zukünftigen Entwicklungen siehst du im Bereich VFXTool- und Software-Entwicklung?

Ich habe in den letzen Jahren meistens für Maya basierte Pipelines zu tun gehabt, inzwischen entwickle ich immer häufiger auch Tools für Houdini und Nuke.
Viele Studios versuchen im Moment die Fortschritte in der Grafikarten-Technologie für die CG-Produktion zu nutzen. Das sieht auf mehreren Gebieten (z.B. 3d-Painting, Echtzeit-Lighting und Simulation) viel versprechend aus.
Langfristig wird aufgrund des zunehmenden Kostendruck auch die Effizienz von VFX-Production-Pipelines allgemein eine Priorität sein, sowie deren Nutzbarkeit für Studios mit weltweit verteilten Standorten beispielsweise  in Europa, USA und Asien.


Ein erfreulicher Trend ist, dass in den letzten Jahren einige große Studios wie Sony Imageworks, ILM und Disney Animation Teile ihres Studiocodes als Open Source veröffentlicht haben. Bisher wird Studiosoftware meist als streng vertraulich betrachtet, so dass jedes Studio an ähnlichen Tools arbeitet und es für Softwareentwickler eher schwierig ist, das Ergebnis ihrer Arbeit öffentlich zu zeigen.


Australien Links:

Allgemein:

Ÿ  Katrins Webseite: http://www.lo-motion.de

Ÿ  Herberts Webseite: http://www.trebre.com


Visafragen:

Ÿ  Website der australischen Einwanderungsbehörde DIMIA: http://www.immi.gov.au

Ÿ  Australienforum: http://www.australienforum.de


Firmen, Jobangebote und VFX Projekte:

Ÿ  Jobangebote in Australien: http://www.theloop.com.au

Ÿ  Neuigkeiten aus der australische Filmindustrie: http://if.com.au

Ÿ  Ankündigung aktueller VFX Projekte in New South Wales:

http://www.premier.nsw.gov.au/sites/default/files/110128-eight-major-film productions-for-nsw.PDF

Herbert Heinsche arbeitet seit über 9 Jahren in der VFX Industrie. Er begann seine Karriere als Generalist an einer Vielzahl an Projekten für Printmedien, TV-Spots, Fernseh- sowie Kinofilmen.

Seit einigen Jahren arbeitet er als Lighting Artist an Animations- sowie Spielfilmen. Er hat vor kurzem seine Arbeit an dem Animationsfilm „Legenden der Wächter“ von Regisseur Zack Snyder abgeschlossen.

Katrin Schmid hat zunächst als 3D Ligthing Artist und TD begonnen und sich dann auf Tool Development für Rendering, Shading, Ligthing und Effects spezialisiert.

Sie hat an mehreren internationalen CG-Animationsfilmen und bekannteren VFX Filmen wie „Harry Potter 7“ und Marvel‘s „Thor“ und „Captain America: The First Avenger“ gearbeitet.

Vielen Dank für das interview

« 1 2 3 »

home | top

cgheute.png
Blog Artist Profile Datenbank Umfragen About Contact Us Impressum Datenschutz
News
Interviews
Events
Tutorials
Reviews
Resource
Filme

Events
Festivals
Ausbildung
Software
3D-Spielfilme
Spiele-Entwickler
BluRays
Bücher
Glossar

VFX Branche
VFX Firmen
VFX Gehaltsspiegel
VFX Ausbildung
VFX Software
VFX Filme
E-Mail
Submit News
Advertise