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Nov 25

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Denis Behnke, VFX Supervisor. In diesem Interview geht es um seinen Werdegang und das Tätigkeitsfeld eines VFX Supervisors. Studiert hat Denis in Ludwigsburg und unter anderem mit Roman Polanski an „The Ghost“ gearbeitet….

Seid wann arbeitest Du im Bereich der CG-Animation? Beschreibe kurz deine Ausbildung und deinen beruflichen Werdegang.

Ich wusste schon sehr früh, dass ich einen kreativen Beruf ausüben wollte. Die Filmbranche hat mich dabei bereits seit meiner Kindheit am meisten fasziniert.Ich bin eben mit all den tollen SF- und Abenteuerfilmen, wie z.B. STAR WARS und INDIANA JONES aufgewachsen.Aus diesem Grund beschloss ich mich 1995 an der Filmakademie Baden-Württemberg zu bewerben, und hatte das Glück mein Studium am Animationsinstitut 2001 ab zu schließen.Während meines Studiums hatte ich bereits die Gelegenheit in der Branche als CG-Artist im Bereich Compositing und 3D-Animation erste Erfahrungen zu sammeln.Nach meiner Ausbildung begann ich zunächst als Animation-Artist und später als CGI-Supervisor bei Munich Animation zu arbeiten. Anschliessend bekam ich die Möglichkeit als freier VFX-Supervisor für diverse Film- und Fernsehproduktionen tätig zu werden.


Wie kam es, dass du dich zum Beruf des VFX Supervisors entschieden hast, oder hat sich das mit der Zeit so ergeben? War der Einstieg schwer? Du hast ja auch als FX Modeller/ und Animator gearbeitet. Sollte ein VFX Supervisor auch selber alles können was er „supervised“?

In das Tätigkeitsfeld des VFX-Supervisors bin ich praktisch durch den wachsenden Bedarf an „digitalen Effekte“ hineingerutscht.

Immer mehr Produktionsfirmen und Produzenten suchten plötzlich Leute, die sich in dem damals noch sehr neuen Marktsegment mit den Möglichkeiten und Techniken auskannten. Dadurch hatte ich die Möglichkeit mit dem Bedarf entsprechend mit zu wachsen. Ein fundiertes Wissen über digitale Techniken und langjährige Erfahrung sollte man aber schon mitbringen.

Was genau macht ein VFX Supervisors? Was erwartet ein Studio von einem VFX Supervisors?

Der Verantwortungsbereich des Visual Effects Supervisors umfasst alle Effekte eines Film- oder Fernsehprojekts, ob nun digitaler oder konventioneller Art.

Der Beruf ist eine beratende, sowie künstlerische Tätigkeit, bei der Planung, visuellen Gestaltung und Realisation von Effekten.Der Supervisor ist an allen Phasen der Produktion beteiligt. Er arbeitet dabei eng mit dem Produzenten, dem Regisseur und Kameramann zusammen. In der Drehbuchphase analysiert er zunächst sämtliche Effekte des Drehbuchs. Anschließend erstellt er einen Breakdown, wonach die Kalkulation, meist in Zusammenarbeit mit einem „Visual Effects Producer“, erstellt wird. Während der Dreharbeiten koordiniert er alle erforderlichen Maßnahmen, wie z.B. Einsatz von Blue/Greenscreen und stellt sicher, dass das gedrehte Material später in der Postproduktion im Sinne der geplanten Effekte verwendbar ist. Für die Realisation berät er seinen Auftraggeber bei der Auswahl entsprechender Spezialfirmen, die für eine technische Umsetzung der Effekte in Frage kommen und engagiert werden. In der anschließenden Nachbearbeitung überwacht er den Ablauf und die technische, sowie gestalterische Umsetzung, der im Vorfeld geplanten Szenen und den angestrebten „Look“ des Films. In erster Linie ist der Visual Effects Supervisor jedoch der Garant für die Qualität der Effekte und ist der kreativ Verantwortliche.

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