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Okt 06

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Making Of seines Bachelorprojektes „Der weisse Salon“.  Ziel meiner Arbeit war die Integration eines 3D Datensatzes aus dem Automobilbereich in ein real geschossenes Hintergrundmotiv unter Verwendung einer Bild-Sphäre, die mit der SpheronCam HDR aufgenommen wurde. Von Alexander Bouquet.

Hallo CG-Heute Leser,

ich möchte hier ein kleines Making Of meines Bachelorprojektes ‚ Der Weisse Salon‘ aus dem Jahre 2007 in Kooperation mit der Fachhochschule Kaiserslautern Studiengang Virtual Design und der Firma Spheron VR AG zur Verfügung stellen. Ein grosses Dankeschön geht hier an meine beiden Professoren Dipl.Ing. Matthias Pfaff und Dipl. Desi. Holger Deuter, die immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

Thematik

Ziel meiner Arbeit war die Integration eines 3D Datensatzes aus dem Automobilbereich in ein real geschossenes Hintergrundmotiv unter Verwendung einer Bild-Sphäre, die mit der SpheronCam HDR aufgenommen wurde. Diese Kamera wird exklusiv von der Firma Spheron VR AG in Waldfischbach gebaut und vertrieben und liefert eine Sphäre mit 26 Belichtungsstufen und 50 Megapixeln Auflösung.

Diese Sphäre wurde mit der Software 3D Studio Max und der Rendersoftware Vray von Chaosgroup für ein sogenanntes Image Based Lighting [IBL] Setup eingesetzt. Die IBL-Technik basiert auf einem stochastischen Verfahren, welches die hellsten Pixel der Bildsphäre als Lichtquellen interpretiert [siehe auch Importance Sampling Monte Carlo] und somit das 3D Objekt in einer sehr realistischen Weise ausleuchtet und mit Reflektion versieht.

Dabei zieht sich die Sphäre 360° in der Horizontalen und 180° in der Vertikalen um das 3D Objekt.

Die verwendeten Materialien bzw. Shader wurden eigens an der Fachhochschule für die Visualisierung im Automotive Bereich entwickelt und interpretieren die Reflektionen und den Lichteinfall abhängig vom Einfallswinkel in exakter Form. Visualisiert wurden alle Fahrzeuge in der Farbe Weiß, der Stilfarbe meines Projektes.

Eine weitere Charakteristik des weissen Salons ist die Anlehnung an die analoge Fotografie. Da ich sehr gerne analog fotografiere und der Filmträger Fuji Provia einer meiner Lieblingskleinbildfilme ist, musste ein Look generiert werden, der die Eigenschaften dieses Film wiederspiegelt.


Im Hinblick auf die Fotografie wurden natürlich Komposition, Dramaturgie und Look nicht vernachlässigt und gestalteten die Schwerpunkte des Bachelorprojektes. Damit die Arbeit über einen fotografischen Seriencharakter verfügt, habe ich mich für die Farbe weiß entschieden und als Stilmittel eingesetzt. Inspiration lieferten hier die Ikonen der Automobilfotografie, aber auch freie Künstler, die mit speziellen Brennweiten experimentieren. Daher sind manche Motive eher mit einem Weitwinkelobjektiv geschossen worden, andere mit klassischen Brennweiten wie 50mm oder 70mm.

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