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Okt 13

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Karsten Schreurs beschreibt in diesem Making of wie er das Cover für „Hohenhag“ – Das Schwarze Auge entworfen und entwickelt hat. Über Flächen, Skizzen und Details zum fertigen Bild…

Oke. In der Motiv-Beschreibung heisst es: „Zentrales Thema des Romans „Hohenhag“ ist neben der Entführung durch die Orks und dem Rachfeldzug die Frage, ob die Liebenden Beolf und Sidra miteinander verwandt sind. Diese Frage kann nur der Rikai-Orkpriester Yrchurak mit einem schamanistischem Ritual klären. „

Die Szene soll im Treck-Wagen des Ork spielen, welcher gerade die Hand des Mädchens aufschneidet um deren Angehörigkeit zu klären. Ein DNA-Test also…;)…

Ich nehme von meiner ursprünglichen Aufteilung „Ork Mitte, Kids daneben“ Abstand, weil sie etwas sehr langweilig und zu zentral ausfallen könnte. Etwas Schwung in der eigentlich undynamischen Szene darf schon sein und wähle eine Profil-Ansicht die sich am besten für ein schönes Spiel mit Kontrasten eignet. Der Ork sollte möglichst grobschlächtig und düster wirken, die Kids dagenen betont klein und verletzlich. Bestenfalls wirkt die Szene durch das Ungleichgewicht schön bedrohlich…

Es werden also grob die Flächen der Kinder und des Orks festgelegt, um das Verhältnis im Auge zu behalten und die Lichtsituation zu klären. Die hellste Stelle in dieser Phase ist ausserhalb des Wagens und dient dazu, die Silouette des Orks hervorzuheben und das Auge zum zentralen Punkt des Geschehens zu leiten.

Auch wenn der Strich eher hingeklatscht aussieht, brauche ich schon ein Weilchen um die Elemente und auch die Grund-Farben passend und verbindlich zu arrangieren. Jede Fläche ist eine eigene Ebene, die ich seperat bearbeiten kann.

Auf die Flächen kommt nun die eigentliche Skizze. Ich gehe noch nicht zu sehr ins Detail, weil die eh erst beim Malen entstehen, aber es muss zur Orientierung für das Setzen von Licht und Schatten ausreichen.

Ich habe dabei noch keine genaue Vorstellung des Wagens oder der Kids. Die lass‘ ich erstmal entstehen wie’s gerade kommt, aber das skizzen des Orks machte schon richtig Laune und freue mich auf seine Ausarbeitung. Ich habe ein gutes Gefühl mit dem Bild…







Hier werden grob die Schatten festegelegt. Die hellste Lichtquelle kommt nun direkt von oben, um das Profil des Orks in Dunkle tauchen zu können und um das Gesicht des Mädchens dagegen „strahlen“ zu lassen, dieins Licht gucken muss. Das setzen der Schatten ist hier nicht sonderlich kompliziert, weil die Lichtverhältnisse recht klar sind.

Beim Ork habe ich bereits mit dem „modellieren“ des Kopfs begonnen und arbeite mich ins Helle vor, verwende aber noch keine Töne die ins Weisse gehen – die verwende ich zum Ende hin um damit die Highlights zu setzen.

Ich habe Vorgaben für einen DSA-Ork vom Verlag bekommen, der mir aber wegen seines Fells etwas sehr plüschig erschien. Um aus dem Schamanen keinen Knut zu machen male ich erstmal eine normale Haut und verpasse ihm später lediglich eine „starke Körperbehaarung“.


Das Mädchen wird als nächstes ausgearbeitet. Ihre Haut wird später ebenfalls eine Ebene sein, weil ich zum Schluß wieder eine ganze Menge an den Tonwerten drehen muss. Den Jungen habe ich ausgeblendet, damit er mich bei ihrem Profil nicht irritiert. Ich habe den Arm des Orks fast schon etwas zuviel defniert, aber weil es ein zentrales Element ist, hab‘ ich mich mal mitreissen lassen…








Ich mache mir erste Sorgen. In der Beschreibung heisst es explizit „blaues Beinkleid“ für die Kids – was ich als Fantasy-Unkundiger mal mit blauer Hose gleichsetze, aber es sieht’n bißchen nach Jeans aus. Das Hosen-Muster möchte ich eigentlich nicht verwerfen, ausserdem ist die Farbe auch viel zu intensiv, ist aber erstmal egal. Jedes Kleidungsstück ist ebenfalls eine Ebene, so dass ich da später noch soviel rumfummeln kann wie ich lustig bin.








Mittlerweile hab‘ ich zum hundersten mal „Hellboy“ gesehen, der am Wochenende im TV kam und ich erlaube mir sein wesentlich schmuckeres Haarschwänzchen für den Ork zu adaptieren. Noch ein bißchen Feder-Schmuck – Fantasy-Fans sind meistens (leider) auch Detail-Fans – und ein bißchen Ausarbeitung seines Wams. Nicht zu sehr, weil er recht düster bleiben soll und nicht zuviel aus dem Dunkel hervorstechen soll.

Das Profil des Mädchens habe ich ebenfalls geändert und etwas markanter angelegt. Vorher war sie für meinen Geschmack etwas sehr Püppchenhaft bzw. kindlich.

Der Junge hat auch schon seinen Antrich bekommen. Ich habe seine Hand etwas hervorgeholt um deutlicher zu zeigen, dass es sich seine Schnittwunde ansieht. Ansonsten keine besonderen Vorkomnisse…




Endspurt! Der Hintergund wird etwas entwickelt.










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