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Aug 03

Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache Nian



Kino



Kinostart: 24 September 2009
Laufzeit:
74 Minuten
Animation:
Deutschland 2009

Regie: Piet de Rycker, Thilo Graf Tothkirch
Drehbuch: Piet de Rycker, Thilo Graf Tothkirch

(c) Warner Bros.

Inhalt
Laura darf mit ihrer Familie nach China fliegen, denn ihre Mutter soll zum Neujahrsfest, zusammen mit chinesischen Musikern, ein Konzert geben. Laura ist schon ganz aufgeregt. Zum Glück begleitet sie ihr bester Freund, der kleine Stern, aber auf dem Flug geht er verloren. Ein chinesisches Mädchen, Ling-Ling, findet den Stern und nimmt ihn mit. Der Stern führt nicht nur die beiden Mädchen zusammen. Ohne dass er es merkt, macht sein Sternenstaub auch ein Wesen lebendig, das sich rasch mit den Kindern anfreundet: der geheimnisvolle Drache Nian. Während Lauras Mutter auf der Bühne steht, erleben die Mädchen gemeinsam mit Nian ihr größtes Abenteuer…


Über die Produktion
Im September 2004 brachten Cartoon-Film und Warner Bros. Pictures Germany „Lauras Stern“ in die Kinos – die Verfilmung der beliebten Kinderbücher von Klaus Baumgart, die allein in Deutschland über 1,3 Millionen Zuschauer auf der Leinwand gesehen haben. Über den Erfolg des Films sagt Autor, Produzent und Regisseur Thilo Graf Rothkirch: „Wir merkten sehr schnell, dass Laura eine Figur ist, die sehr gut in unsere Zeit passt. Sie und der Stern machen uns deutlich, dass man aus der Fantasie, aus Träumereien Kraft schöpfen kann. Das trägt auch zur Gemeinschaft bei, das ist ein sozialer Wert. Lauras Stern entspricht dem Zeitgeist, der Vorname Laura ist in allen Aspekten sehr positiv besetzt – das wissen wir aus Umfragen.“
Im Zuge des ersten Films hat sich das Angebot der DVDs und Merchandising-Produkte immens erweitert. „Wir stellten fest: Auch die Lizenznehmer glauben an Laura“, berichtet Rothkirch. „Das hat uns ermutigt, einen weiteren großen Spielfilm zu produzieren.“
Bei der Vorbereitung der Fortsetzung stellte sich zunächst die Frage: Was erleben Laura und der Stern in ihrem neuen Abenteuer? Die Antwort: Sie reisen nach China. Allerdings hat Buchautor Klaus Baumgart keine China-Story über Laura verfasst.
„Die Idee hatten wir zusammen“, sagt Rothkirch. „Denn ich erinnerte mich an eine Sondervorführung von ‚Lauras Stern‘ in China. Obwohl wir die deutsche Fassung zeigten und die Zuschauer die Dialoge gar nicht verstehen konnten, löste der Film große Begeisterung aus: Sie hielten ihn für einen chinesischen Film. Was insofern verständlich ist, als wir uns am asiatischen Zeichenstil – etwa von Hayao Miyazaki (‚Das wandelnde Schloss‘, ‚Chihiros Reise ins Zauberland‘) – orientierten. Auf dem großen Kinderfilmfestival in Ningbo gewann ‚Lauras Stern‘ den ersten Preis – Juroren waren die Kinder selbst. Da wurde uns klar, dass die chinesischen Kinder unseren neuen Film genauso lieben werden wie die Kinder bei uns in Deutschland und im Rest der Welt. Der Schauplatz China bot sich einfach an.“
„Ich habe Freunde in China: den Produzenten Jung Chi Gwang und seine Frau Zhou Hui“, fährt Rothkirch fort. „Das geht über eine übliche Freundschaft hinaus: Die beiden sind mein asiatischer Bruder und meine asiatische Schwester. Zhou Hui ist eine der besten Pipa-Spielerinnen der Welt. Die Pipa ist ein lautenähnliches Instrument, dessen Saiten gezupft werden. Der typisch asiatische Klang erzeugt eine kraftvolle Stimmung, vermittelt sehr viel Lebensfreude. Wir entwickelten die Idee, beim Konzert von Lauras Mutter in Beijing Ling-Lings Tante mit der Pipa auftreten zu lassen. Natürlich übernimmt Zhou Hui das Spiel der Tante: Wir nutzen eben das, was das Leben uns gibt.“
Wieder ist der Stern das Symbol für Freundschaft, für Gemeinsamkeit. Diesmal verbindet er die Menschen über die geografische Entfernung, über die kulturellen Unterschiede hinweg: So entsteht die Freundschaft zwischen den Mädchen Laura aus Deutschland und Ling-Ling aus Beijing. Lauras Stern fungiert dabei als Katalysator: Auf dem Flug nach Beijing gerät er in ein Unwetter und stürzt in der inneren Mongolei ab. Durch seine Begegnung mit der dunklen Wolke ist der Stern zunächst stark angeschlagen. Im ersten Film hat Laura den Stern gefunden – diesmal findet Ling-Ling ihn – natürlich glaubt sie nun, es sei ihr Stern. Begeistert stellt sie fest, dass der Stern lebt. Selbstverständlich nimmt sie ihn mit auf die Zugreise nach Beijing, wo sie das Konzert der Tante miterleben will.
Der Stern spürt bereits, dass Laura sich in Beijing aufhält. Bei einer Konzertprobe von Lauras Mutter und Ling-Lings Tante begegnen sich die beiden Mädchen im Kostümraum. Beide beanspruchen den Stern für sich – es kommt zum Konflikt. Die weitere Handlung zeigt, wie sie zu Freundinnen werden. Sie lernen, dass es nicht darum geht, den Stern zu besitzen. Vielmehr ist der Stern das Symbol der Freundschaft: Der Stern strahlt für alle.


Sternenstaub aus Pixeln
Erstmals produzierte Rothkirch mit seinem Team einen Animationsfilm komplett im Computer mit 3D-Animation, wie sie aus den Pixar- und DreamWorks-Produktionen bekannt ist. Der Unterschied besteht darin, dass sich das Cartoon-Film-Team nach wie vor an asiatischen Zeichentrickfilmen wie denen von Hayao Miyazaki anlehnt, der stark von dem traditionellen Zeichentrick geprägt ist. Dazu Rothkirch: „Für uns bedeutete das: Wir lassen die 3D-Computerfiguren so rechnen, dass sie nach wie vor wie gezeichnet aussehen. Dadurch gelingt es uns, den Charme der Animation aus ‚Lauras Stern‘ zu erhalten und im Sequel fortzuführen. Denn darauf legen wir sehr viel Wert – was technisch eine große Herausforderung bedeutet: So etwas hat es bisher nicht gegeben. Dieser Film stellt eine technische Weiterentwicklung dar. Das Ergebnis – der Charme der herkömmlichen Animationsanmutung – hat für uns immer Vorrang vor der Technik.“
Chinesische Partner von Cartoon-Film sind Rothkirchs Freund Jung Chi Gwang mit seiner Firma 3D Animagics sowie die Shanghai Media Group im Bereich Produktion und Vertrieb: Die SMG ist in China Marktführer im Verleih von chinesischen Animationsfilmen. Ein entscheidender Schlüssel zum langjährigen Erfolg der Cartoon-Film-Produktionen ist aber auch die Zusammenarbeit mit der Kringel Medien AG in Berlin/Köln, der Animationsfabrik in Hamburg/Köln und Motionworks in Halle/Saale. „Die Kontinuität dieser Zusammenarbeit garantiert letztlich die Qualität unserer Arbeit“, sagt Rothkirch. „Ohne solche Partner, ohne solche Freundschaften könnten unsere Filme gar nicht entstehen. Und das spüren unsere Partner in jeder Phase: Wir alle arbeiten an einem ganz außergewöhnlichen Projekt.“
2009 ist für Cartoon-Film ein besonderes Jahr: „Wir feiern mit unserer Spielfilmproduktion ein Jubiläum“, berichtet Rothkirch stolz. „Vor zehn Jahren kam unser erster Kinofilm ‚Tobias Totz und sein Löwe‘ auf die Leinwand.“
Seitdem entstanden für das Cartoon-Film-Label mit der roten Kirche sechs abendfüllende Spielfilme – das ist in Europa einmalig. „Wir verdanken diese Leistung der Partnerschaft mit Warner Bros.“, sagt Rothkirch. „Durch diese Partnerschaft entstanden nicht nur gute Filme – sie bildet inzwischen auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor: Wir haben in Deutschland eine kleine Animationsfilmindustrie aufgebaut.“ Und diese Industrie hat die Messlatte in der Branche deutlich höher gelegt.
Rothkirchs Partner bei Warner Bros. sind Willi Geike in der deutschen Zentrale in Hamburg und Richard Fox, Executive Vice President, International, bei Warner Bros. im kalifornischen Burbank. „Einmal im Jahr treffen wir uns mit Richard“, sagt Rothkirch. „Er hat uns und unsere Produktionen von Anfang an unterstützt. Deshalb erwähne ich ihn in diesem Zusammenhang als ganz wesentlichen Förderer der deutschen Animationsbranche. Richard liebt Deutschland, besucht uns gern in Berlin, geht mit uns durch dick und dünn – meistens durch dick … Nein, im Ernst: Man braucht einen verlässlichen Partner. Richard hat immer an uns geglaubt, und wir versuchen, seine Erwartungen nie zu enttäuschen. Nur so konnte es gelingen, innerhalb von zehn Jahren sechs Cartoon-Film-Produktionen ins Kino zu bringen. Und wir planen bereits weitere. Diese Kontinuität verdanken wir im Grunde dem Vertrauen, das Richard und Warner Bros. uns entgegenbringen. Mit Richard Fox und Willi Geike zusammenarbeiten zu dürfen, ist eine ganz besondere Erfahrung – schauen Sie sich um: Sie ist wirklich einmalig, so etwas gibt es sonst nirgends in der Kinderfilmszene.“


Link zur offiziellen Homepage

(Quelle: youtube)

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