Willkommen bei

Random Post Refresh
Mitglieder-Login
Noch kein Mitglied?

Zur Registrierung

Passwort vergessen!
Translation
Aug 05

Die Transformers: Eine zwanzigjährige Erfolgsgeschichte



Blue Ray



Laufzeit: 144 Minuten

Action/SciFi: USA 2007

Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Tyrese Gibson

Regie: Michael Bay

Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman

(c) Universal Pictures

Autobots und Decepticons

Sommer 2007. Der Hollywood-Blockbuster „Transformers“, mit 156 Millionen Dollar Produktionskosten einer der teuersten und mit 700 Millionen Dollar Umsatz einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, holt einen weiteren Kultcomic auf die große Leinwand. Dass der Film technisch und optisch brillant ist verwundert kaum, bedenkt man, dass Steven Spielberg mit seiner Produktionsfirma Dreamworks in Zusammenarbeit mit George Lucas’ CGI-Schmiede Industrial Light & Magic (ILM) maßgeblich beteiligt waren. Die von Actionregisseur Michael Bay (The Rock, Armageddon) dirigierte Umsetzung hinterlässt allerdings einen faden Nachgeschmack. Platte Charaktere? Geschenkt. Ein gnadenlos geistloses Drehbuch? Es ist eben ein Actionfilm. Bei der Glorifizierung der US-Armee, die ebenso gnadenlos sympathisiert wird, wie das Drehbuch schlecht ist, macht sich Magengrimmen breit. Auch das – für Filmfans zwar hochinteressante – Making-Of, das auf der Doppel-DVD enthalten ist, ist durchsetzt mit mehr als zweifelhaften Lobpreisungen einer Armee, die sich vor allem in den letzten Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Und wenn Bay von seinen „guten Freunden im Pentagon“ schwadroniert, stellt man sich zwangsläufig die Frage, wie viel Geld zuvor den Besitzer gewechselt hat. Was Spielberg, Bay & Co aber zweifellos gelungen ist: Die gerade in Deutschland etwas untergegangenen „Transformers“ wieder ins Rampenlicht zu rücken.

Die fiktive Story

Die „Transformers“, das sind die verfeindeten Roboterrassen der Autobots und Decepticons, geschaffen vom Supercomputer Vector Sigma, geleitet vom weisen alten Alpha Trion. Nachdem ein von den Decepticons auf ihrer rücksichtslosen Jagd nach Rohstoffen ausgelöster Krieg ihren Heimatplaneten Cybertron verwüstet hat, machten sich die Roboter, die zur Tarnung alternative Formen annehmen können, auf die Suche nach anderen Planeten und landeten schließlich in der Urzeit auf der Erde. Die Geschichte der „Generation 1“ setzt in den 80ern ein. Ein Signal Vector Sigmas reanimiert die gestrandeten Außerirdischen. Die Decepticons unter Führung des manischen Diktators Megatron machen sich an die Ausbeutung ihrer neuen Heimat. Die Autobots unter Optimus Prime versuchen, sie zu stoppen. Unter den Menschen verwandeln sie sich in Autos, Flugzeuge, Alltagsgegenstände. Dieser neue Krieg währt einige Jahre, danach geht es wieder hinaus ins Weltall, wo die Transformers auf weitere Rassen, beispielsweise die Nebulons treffen. In der Spin-Off-Serie „Beast Wars“, die Mitte der 90er lief, wird erzählt, dass die Transformers bereits bei ihrer Erdlandung aktiv waren und die Gestalt zahlloser Urviecher annahmen. Hinter dieser kurzen Zusammenfassung verbirgt sich nach über 20 Jahren Entwicklung ein komplexes Universum unterschiedlichster Welt, Parteien, Charaktere, das in Zeichentrickserien und Comics weiterentwickelt wird.

Die reale Story

Hinter all dem verbergen sich die Spielzeughersteller Takara (Japan) und Hasbro (USA & Europa). Die Idee der wandlungsfähigen Roboter kam Ende der 70er von Takara. In der ursprünglichen Serie „Diaclone“ wurden die Roboter allerdings noch von Menschen gesteuert. Die Idee, sie zu eigenständigen außerirdischen Wesen zu machen, brachte Hasbro im Zuge einer Spielzeugmesse ein – und lieferte das Vermarktungskonzept gleich mit. Eine Zeichentrickserie (die in den USA 1984 startete) sollte Aufmerksamkeit generieren. Das Konzept ging auf. Bis 1987 vermarktete Hasbro unter dem Transformers-Label die „Diaclone“-Figuren und begann ab 1986, auch eigene Spielzeuge für die Marke zu entwerfen – die allerdings, wie von den Fans der ersten Stunde bemängelt wurde – qualitativ an ihre Vorgänger nicht heranreichten. Der erste (animierte) Kinofilm von 1987 setzte zwar technisch neue Maßstäbe und konnte mit Leonard Nimoy und Orson Welles als Synchronsprecher sowie einem hochkarätigen Soundtrack punkten. Das Drehbuch aber, das einen Großteil der liebgewonnenen Charaktere innerhalb der ersten zwanzig Minuten ins Nirwana beförderte um neue Figuren einzuführen, stieß weitgehend auf Ablehnung.

Heute

Der Erfolg setzte sich dennoch fort. Zu stark, zu originell war und ist das Gesamtkonzept. Während Hasbro weiterhin das junge Publikum im Auge hat, setzt Takara mehr und mehr auf erwachsene Sammler und Nostalgiker. In den letzten Jahren wurden vermehrt Neuauflagen klassischer Figuren (sogenannte Reissues) und die hochdetaillierte und komplexe „Masterpiece“-Line veröffentlicht. Allein für 2008 sind zwei neue Serien („Transformers: Animated“ und „Transformers Universe Classics“) geplant. Und natürlich hat auch Michael Bay schon für einen zweiten und dritten Teil des Kinofilms unterschrieben – der erste soll im Sommer 2009 in die Kinos kommen. Originalfiguren aus den frühen 80ern erzielen derweil in Online-Auktionshäusern Sammlerpreise von teils mehreren hundert Euro. Eine Erfolgsgeschichte – und ein Ende ist noch lange nicht abzusehen.

Ein Artikel von Gerrit Wustmann


Link zur offiziellen Film Homepage

(Quelle: youtube)

home | top

cgheute.png
Blog Artist Profile Datenbank Umfragen About Contact Us Impressum Datenschutz
News
Interviews
Events
Tutorials
Reviews
Resource
Filme

Events
Festivals
Ausbildung
Software
3D-Spielfilme
Spiele-Entwickler
BluRays
Bücher
Glossar

VFX Branche
VFX Firmen
VFX Gehaltsspiegel
VFX Ausbildung
VFX Software
VFX Filme
E-Mail
Submit News
Advertise